Monatsspruch Mai 2020:

«Jeder soll dem anderen mit der Begabung dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr die vielfältigen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht, setzt ihr sie richtig ein.»  

(1. Petr 4.10)

 

 

Grosshöchstetten

Aus dem Kirchengemeinderat

Informationen aus dem Kirchgemeinderat vom 07.05.2020



Grosshöchstetten

Konfirmationen 2020 / Verschiebungsdaten

Konfirmationen 2020 / Verschiebungsdaten



Walkringen

Monatstext für Mai 2020 von Pfarrer Peter Raich

Das Coronavirus – «eine Lektion von Gott»?

Dolly Parton (*1946) ist eine der bekanntesten, produktivsten und reichsten Sängerinnen unserer Zeit. Sie hat über 3000 Lieder selbst verfasst (darunter «I will allways love you» und «Jolene») und fast 80 Alben auf den Markt gebracht. Dolly Parton fällt in der Öffentlichkeit durch ihre Fröhlichkeit auf und durch eine konsequent positive Grundhaltung. Am 1. April veröffentlichte sie ihre Meinung zur Coronapandemie. Sie sieht die Coronavirus-Pandemie als eine «Lektion von Gott». Die Country-Musikikone rief ihre Fans dazu auf, weiter zu vertrauen, und betonte die Wichtigkeit des positiven Denkens. Dies sei der beste Weg, um mit der Gesundheitskrise umzugehen, sang sie in einem Instagram-Video.

Straft Gott?

Damit ist die Sängerin nicht allein. In Gesprächen, vor allem mit älteren Menschen, höre ich immer wieder eine solche Einschätzung. «Gott hat uns das Virus gesandt, um uns zum Nachdenken, zur Vernunft und zum Um-kehren zu bewegen.» Diese Folgerungen nach Kriegen, Hungersnöten, Unwetterkatastrophen, Erdbeben und ähnlichem sind weit verbreitet und Jahrtausende alt. Tatsächlich finden viele Menschen danach oft wieder zu ihrer (Glaubens-) Gemeinschaft und zum Gebet zurück und denken neu über das Leben und das, was in der Welt geschieht, nach.

Mein Bild von Gott

Doch unweigerlich werden wir auch damit konfrontiert, wie wir Gott sehen. Will Gott das Gute, wie kann er dann all das Negative in der Welt zulassen? Will er den Menschen die absolute Freiheit schenken, warum sollte er uns dann «eine Lektion erteilen». Diesen Fragen geht die von dem Philosophen Gottfried Willhelm Leibniz (1646-1716) sogenannte Theodizee nach. Diese intensive Auseinandersetzung mit Gott und seinem Bezug zur Welt ist so alt wie die Menschheit. Und sie wird wohl unbeantwortet bleiben bis ans Ende aller Tage.

Unsere Antwort

Dennoch müssen wir als Christinnen und Christen eine Antwort geben. Diese wird beinhalten, dass wir nicht glauben, dass Gott die Menschen strafen will. Er will das Gegenteil. Er will uns einladen, auch in Not und Chaos das Gute zu tun und darauf zu vertrauen, dass uns unser Glaube uns Kraft schenkt und stets zur Hoffnung ermutigt. Wenn wir uns darauf einlassen, werden wir uns automatisch verändern und das, was in der Welt geschieht, mit anderen Augen betrachten.

Liebevolle Zeichen

Hier kann ich den Gedanken Dolly Partons folgen, wenn sie glaubt, dass Gott die Welt wieder aus der Krise rausführen wird. «Ich denke, Gott hat seine Hände im Spiel», sagt sie. «Ich denke, er versucht, uns ins Licht zu halten, damit wir uns selbst und uns gegenseitig durch die Augen der Liebe betrachten können. Und ich hoffe, wir lernen die Lektion.» Und sie fügt hinzu: «Ich denke, wir werden alle bessere Menschen sein. Vertraut einfach weiter, habt nicht zu viel Angst, es wird okay sein, Gott liebt uns.»

Bei Dietrich Bonhoeffer findet sich dieselbe Haltung: „Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, dass auch unsre Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.“

Zurück zur Normalität?

Ich freue mich, dass viel Gutes in diesen Monaten der Krise geschieht. Zahlreiche Menschen engagieren sich für die Nächsten und die Gemein-schaft – auch in unserer Gemeinde. Ich hoffe mit vielen Menschen darauf, dass wir liebevoller mit uns, mit anderen und mit der Erde umgehen werden. Die grösste Herausforderung wird dabei sein, nie wieder zur Normalität zurückzukehren. Vielleicht hat diese die Pandemie erst ermöglicht.

Gott möge Euch alle segnen und behüten!

Peter Raich, Pfarrer



Grosshöchstetten

SORGETelefon 65+

SORGETelefon 65+



RefBEJUSO

Ökumenische Kampagne - Alternativen

3.4.20 refbejuso - Die diesjährige Ökumenische Kampagne findet nicht statt. Neben den Auswirkungen auf das kirchliche Leben vor Ort, sind die finanziellen Einbussen für die Werke Brot für alle und Fastenopfer enorm. Deshalb rufen wir die einzelnen Kirchgemeinden dazu auf, die Beiträge an Brot für alle in diesem ausserordentlichen Jahr markant zu erhöhen, um den ausbleibenden Ertrag von Verkäufen, Kollekten, Sammlungen und Spenden etwas zu kompensieren.



RefBEJUSO

Mobile Boten: Solidarität in der Kirchgemeinde

17.3.20 refbejuso - Seit dem 16. März ist die Web-Plattform «Mobile Boten» online. Die Kirchgemeinden im Gebiet der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn können ihre Kontaktdaten und Unterstützungsangebote auf der gemeinsamen Plattform veröffentlichen.



RefBEJUSO

Hilfestellung für Kirchgemeinden

20.5.2020 refbejuso - Nach einem Gespräch mit dem Rat der Religionen hat der Bundesrat am 20. Mai entschieden, dass bereits nächste Woche wieder Gottesdienste mit physischer Präsenz stattfinden dürfen. Diese Öffnung erfolgt früher als erwartet und ist ein Signal der Wertschätzung der Landesregierung gegenüber Kirchen und Religionsgemeinschaften.



RefBEJUSO

Synodalrat gegen Kürzung Sozialhilfe

21.2.20 refbejuso - Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) des Kantons Bern hat den Entwurf der Verordnung über die Sozialhilfe im Asyl- und Flüchtlingsbereich (SAFV) in Vernehmlassung gegeben. Sie schlägt darin unter anderem eine Änderung der Sozialhilfeverordnung vor, die zur Folge hätte, dass vorläufig aufgenommene Personen, die nach 7 Jahren Aufenthalt in der Schweiz von der Kantons- in die Gemeindezuständigkeit wechseln, zukünftig statt 977 Franken pro Monat nur noch 382 Franken zur Verfügung hätten. Der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn lehnt diese Kürzung um über 60 Prozent ab.



RefBEJUSO

Beschlussprotokoll Wintersynode 2019

9.1.20 - Das Beschlussprotokoll der Wintersynode 2019 ist erschienen. Die Synode tagte vom 16. bis 18. Dezember im Grossratssaal im Rathaus Bern. Die Synode verabschiedete zudem die Resolution «Hilfe in Not ist kein Verbrechen», welche dem Bundesrat weitergeleitet wurde. Am ersten Synodetag konnten die Kirchenparlamentarier und -parlamentarierinnen die Türe mit den angenagelten Forderungen der jungen Erwachsenen, die sie anlässlich des «Zukunftstages» erarbeitet hatten, besichtigen.



RefBEJUSO

Brand Kirche Herzogenbuchsee

27.12.19 refbejuso - Der Synodalrat drückt seine Betroffenheit über den Brand der Kirche in Herzogenbuchsee aus.



Grosshöchstetten

Protokoll zur Kirchgemeindeversammlung 2019

Das Protokoll zur Kirchgemeindeversammlung von Montag, 2.Dezember 2019, kann hier angeschaut werden!



Herzogenbuchsee

Leiter/in Kinder- und Familienkirche

Unsere weitläufige Kirchgemeinde im Bernischen Oberaargau mit ihren rund 7900

Mitgliedern erstreckt sich von der Aare bis zu den Buchsibergen. Ein bunt gemischtes

Mitarbeiterteam und viele Freiwillige sind gemeinsam unterwegs und suchen als

Verstärkung

eine Leiterin/einen Leiter 35% Kinder- und Familienkirche

(Stelle ab Sommer 2021 erweiterbar mit Katechetik)

Stellenantritt: August 2020 oder nach Vereinbarung



RefBEJUSO

SEK-Delegierte sagen Ja zur "Ehe für alle"

5.11.19 sek/refbejuso - Die Abgeordnetenversammlung AV des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK befürwortet die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf zivilrechtlicher Ebene.



RefBEJUSO

Datenschutz- und Informationsrecht

28.10.19 refbejuso - Die Landeskirche ist dem kantonalen Datenschutz- und Infomrationsrecht unterstellt und muss der Öfffentlichkeit einen gewissen Informationszugang gewähren. Für Kirchgemeinden wird mit dem neuen Landeskirchengesetz der Datenzugang bei Schulen und Institutionen wie Gefängnissen oder Spitälern verbessert.



RefBEJUSO

Synodalrat zum Klimawandel

23.9.19 refbejuso - Mit dem neuen Standpunkt will der Synodalrat die Gemeinden und die verschiedenen landeskirchlichen Instanzen dazu bewegen, die eigenen Handlungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Damit die Lebensgrundlagen langfristig gesichert werden können, sei es unerlässlich, dass der Ruf nach mehr Klimaschutz über die jugendlichen Kreise hinaus Gehör finde.



RefBEJUSO

HEKS-Nothilfe im Amazonasgebiet

12.9.19 refbejuso - Durch die verheerenden Brände des tropischen Regenwaldes in Brasilien wurden die Lebensgrundlagen unzähliger Kleinbauernfamilien und indigener Gemeinschaften zerstört. Das unkontrolliert wütende Feuer verbrannte ihre Häuser, Tiere, Saatgut und Ernten. HEKS leistet deshalb in Zusammenarbeit mit seiner Partnerorganisation CESE Nothilfe für mehrere besonders schwer betroffene indigene Gemeinschaften und Kleinbauernfamilien.



RefBEJUSO

Materialien Visionssonntag online

9.9.19 refbejuso - Der erste Sonntag im November soll zum Visionssonntag werden. Dieser Sonntag steht ganz im Zeichen der Kirche 21. Die Materialien für den 3. November sind nun online verfügbar.



RefBEJUSO

Bibelsonntagskollekte 25. August 2019

refbejuso - Die Schweizerische Bibelgesellschaft lädt anlässlich des diesjährigen Bibelsonntags am 25. August 2019 zur Taufe durch Philippus (Apg 8,26-40) ein und zum Thema «Das Wort, das Zugang verschafft». Die Bibelsonntags-Kollekte und Spenden sind bestimmt für die Schweizerische Bibelgesellschaft.



RefBEJUSO

Sommersynode 2019

21.5.19 - Refbejuso. Am zweiten Tag der Sommersynode der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn wurde die Totalrevision des Reglements über den gesamtkirchlichen Finanzhaushalt beschlossen. Dies verleiht dem Synodalrat mehr Handlungsspielraum bei Finanzgeschäften. Die Synode nahm zudem Kenntnis von dem Bericht «Die Kirche als soziale Arbeitgeberin von Mitarbeitenden mit Handicap».



RefBEJUSO

Sozialhilfegesetz bleibt unverändert gültig

19.5.19 refbejuso - Die Stimmberechtigten des Kantons Bern haben die Teilrevision des Sozialhilfegesetzes mit 52,6 Prozent der Stimmen abgelehnt. Der Volksvorschlag wurde mit 56 Prozent der Stimmen verworfen. Somit erfährt das Sozialhilfegesetz des Kantons Bern keine Änderungen und bleibt unverändert gültig.



Resultat(e) 1 bis 20 von 59

<<

<

Page 1

Page 2

Page 3

>

>>

Pfarrer Peter Raich
pfarramt@kirche-walkringen.ch
Pfarrhaus
Hauptstrasse 10
3512 Walkringen
031 701 24 72

Sekretariat Kirchgemeinde Walkringen
sekretariat@kirche-walkringen.ch
Sternenzentrum
Hauptstrasse 9
3512 Walkringen
031 701 06 79


Öffnungszeiten Sekretariat:
Montag
08:00–11:00, 15:00–18:00
Mittwoch und Donnerstag
08:00–11:00