Monatsspruch August 2020:

«Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.»  

(Ps 139,14)

 

 


Sonntag, 9. August 2020, 9.30 Uhr, Kirche: Gottesdienst gestaltet von Pfarrer Steffen Rottler

Musik: Yeon-Jeong Müdespacher, Organistin



Monatstext für Mai 2020 von Karin Röthlisberger, Kirchgemeinderätin

Schöpfung

Ja, wirklich, wenn ich mich manchmal im Alltag zurücklehne und die Natur um mich herum bewusst wahrnehme, merke ich wie selbstverständlich ich einfach alles hinnehme. Alleine das Funktionieren meines Körpers, Atmung, Herzschlag usw.

Weiter geht’s mit Ameisen, Bienen, Vögel, Blumen, Bäume, Sonne, Wolken…. Alles wunderbar!

Früchte und Gemüse in verschiedenen Formen und Aromen im und um den Garten, ich staune, so ausgeklügelt, einfach wunderbar!

Meine Gedanken beginnen Gott zu loben: Wunderbar du grosser Gott! Du hast alles erschaffen. Woher hast du diese genialen Ideen? Du hast nirgends in einem Laden etwas gekauft. Nein, du bist der Erfinder deiner Schöpfung. Du hast alles wunderbar gemacht und dafür danke ich dir.

Solche Momente machen mich demütig und ich sehe danach meine Welt und meine Mitmenschen wieder ganz anders. Ich freue mich an ganz kleinen Sachen und werde wieder dankbarer für alles was ich bereits in meinem Leben hatte und noch haben wer-de.

Ich wünsche euch im August auch solche Momente der Dankbarkeit gegenüber unserem Schöpfer.



Neues Walkringer-Buch: Beat Hänni - 184 Seiten, 140 schwarz-weiss Abbildungen, darunter Aufnahmen aus dem 19. Jahrhundert.

Welchen Walkringer Bürger interessiert nicht die Geschichte der Ortsnamenkunde, der Landwirtschaft, des Streits um den Biglenbach, der Post, der Eisenbahn oder des Rüttihubelbades. Diese und andere Kapitel entlocken sicher dem einen oder anderen Leser ein "Weisch no"..., "hesch Du das gwüsst"... oder "hesch gseh"...

Während seines Wirkens als Pfarrer in Walkringen, in den Jahren 1981 - 1995, begleitete Beat Hänni öfters der Gedanke: "Wie muss es hier früher gewesen sein?" Diese Frage wird in einem geweckt durch alte Gebäude wie die Kirche, das Pfarrhaus, die Häuser der Leinwandherren, die alten Schul- und Bauernhäuser und die Speicher. Sie stellt sich auch durch die Orts- und Flurnamen, die Hohlwege, sowie durch die Überlieferung vom Zwingherrn, vom Wäggessen und vom Moos.

Die Geschichte der Gemeinde gibt Einblick in die vielen Facetten des Lebens früherer Generationen. Sie hält spannende Entdeckungen bereit und lässt uns an den grossen Entwicklungen der bernischen und schweizerischen Geschichte teilnehmen.

Die archäologische Grabung in der Kirche Walkringen, in den Jahren 1986 - 1987, verlängerte das Wissen über die Geschichte der Gemeinde um 400 Jahre. Es sind jetzt Aussagen möglich über eine Zeit, die vorher für Walkringen im Dunkeln lag. Es ist nun erwiesen, dass die Kirche Walkringen vom Anfang an eine selbständige Pfarrkirche war.



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