Monatsspruch Januar 2020:

«Ich glaube; hilf meinem Unglauben!»  

(Markus 9,24)

 

 

Neue Kirchgemeindepräsidentin per 1. Januar 2020

Liebe Kirchgemeindemitglieder

Ihr habt mich zu eurer neuen Kirchgemeindepräsidentin gewählt, wofür ich mich herzlich bedanke. Nach Nachdenken und einigen Gesprächen merkte ich: Ja, es passt. Es macht mir Freude. Es kommt zum richtigen Zeitpunkt. Ich erreiche im kommenden Jahr das Pensionsalter. Eine Neuorientierung steht an.

Gerne stelle ich mich vor. Beruflich habe ich schon immer mit Kirche zu tun gehabt, als Pfarrerin, langjährige Mitarbeiterin bei den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und in den letzten Jahren als selbständige Beraterin für Kirchgemeinden und Kantonalkirchen. - Ich spreche kein Berndeutsch. In Walkringen fällt das auf! Aber hier bin ich zuhause. Aufgewachsen in einem thurgauischen Dorf direkt an der Thur, bin ich zwanzigjährig nach Bern ausgewandert. 2001 sind wir in Walkringen sesshaft geworden. Und damit bei den Wurzeln sowohl meiner Familie wie jener meines Mannes angekommen. - Meine Grossmutter, Anna Rothenbühler, ist auf einem Bauernhof im Thalgraben aufgewachsen und vor 100 Jahren mit ihrer Familie auf der Suche nach Arbeit ins Toggenburg emigriert. Meine Schwiegereltern stammen aus Karlsruhe und haben Walkringen schon in ihrer Jugendzeit als zweite Heimat gewählt. Sie gingen im Rüttihubel und im Bären ein und aus. Und dann, endlich, konnten sie ihren Traum realisieren und in Wikartswil ein Häuschen bauen. Da wohnen wir jetzt, mein Mann Andreas Hohn und ich. Unsere Kinder Manuel und Julia sind schon längst ausgezogen, nach Bern.

Kirchgemeindepräsidentin ist ein Leitungsamt, zusammen mit dem Rat. Von diesen drei Gedanken möchte ich mich leiten lassen:

1. Unsere Kirchgemeinde ist von vielen Engagierten getragen, gut organisiert und im Dorf präsent. Das ist wunderbar, und das gilt es gemeinsam und sorgsam zu pflegen und weiterzuführen.

2. Sie ist mit anderen Gemeinden verbunden – mit Menschen aller Couleur und tragenden Werten wie Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, Wertschätzung und Grosszügigkeit, Mitgefühl und Schönheit. - Wie wird das in unseren Entscheidungen konkret?

3. Vieles in dieser Welt ist «z’underobsi», im Grossen wie im Kleinen. So braucht es immer wieder die Rückanbindung an das, was trägt und weiterführt: Gottvertrauen. So lasst uns vertrauen.

Bei meinem Amtsvorgänger Thomas Bücherer bedanke ich mit herzlich für sein langjähriges umsichtiges Engagement und wünsche ihm für sein weiteres Wirken alles Gute.

Ich freue mich darauf, mit euch unterwegs zu sein und wünsche euch allen einen frohen und zuversichtlichen Start ins neue Jahr.

Lisbeth Zogg Hohn



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